免费注册 | 网址 | 查询 | 博客 | 培训 | VIP服务 | 电视 | 帮助 | 从零开始 | 教程 | 如何成为本站VIP会员?| 公告
 
 
资源搜索,找到你想要的!
站内搜索
 位置: 云南外语网 >> 德语 >> 德语阅读 >> 报刊德语阅读 >> 正文
  • 本站域名正式更名为:www.yn10.c...
  • 热门搜索:CET4 CET6 考研
     
    课程推荐
    从零开始学英语 美国街头英语
    德语词汇联想记忆 焦点英语听力区
    托福雅思在线辅导 中外名人演讲区
    空中英语教室系列 倾听科学的声音
    泳辰词汇教程 四六级集中备考
     
    热门文章
     
    推荐文章
     
    相关文章
     
    最新调查
        你需要我们解答什么问题?
    语法方面的问题
    听力方面的问题
    翻译方面的问题
    阅读技巧方面的问题
    写作方面的问题
    英语口语方面的问题

      

     
    爱心广告
     
    爱心广告
    Mehr als 18.000 Verschüttete in einer einzigen Stadt[云南外语网]
    Mehr als 18.000 Verschüttete in einer einzigen Stadt[云南外语网]
    更新时间:2008-5-13 19:23:00    保存本文

    Die Menschen in Chinas Provinz Sichuan durchleben die Hölle: Alles ist zerstört, zudem erschüttern Nachbeben das Katastrophengebiet. Allein in Mianyang liegen 18.000 Menschen unter Trümmern. Die Zahl der Toten geht in die Zehntausende - jetzt wird der Olympische Fackellauf verkürzt.

    Chengdu/Peking - 24 Stunden nach der größten Erdbebenkatastrophe, die China seit 30 Jahren erlebte, bebte in der Provinz Sichuan am Dienstagabend Ortszeit erneut die Erde. Augenzeugen berichteten, wie die Menschen in der Metropole Chengdu in heller Panik aus ihren Häusern ins Freie rannten. "Büroangestellte stürzten nach den neuen Erdstößen auf die Straßen", berichtet die Nachrichtenagentur Xinhua. Hotelgäste in Chengdu würden nur noch in Räumen im Erdgeschoss einquartiert.

    Die Einwohner in Sichuans Hauptstadt seien extrem nervös - 1950 Erdstöße unterschiedlicher Stärke wurden verzeichnet, seit das große Beben am Montag einsetzte. "Die Beben können Stärken bis 6,5 oder mehr erreichen", sagte der Leiter der Sektion Seismologie am Geoforschungszentrum (GFZ) in Potsdam, Rainer Kind. "Diese Nachbeben sind besonders gefährlich, da angeknackste Gebäude dadurch einstürzen können."

    Nach Berechnungen des GFZ hatte das Beben vom Montag eine Stärke von 8,0. Ausgelöst wurde es laut Kind dadurch, dass sich der indische Subkontinent in den asiatischen Kontinent bohrt.

    11.921 Tote - Immer noch Tausende verschüttet

    Während die Erde immer wieder bebt, kämpfen die Rettungskräfte bei der Bergung von Überlebenden gegen die Zeit. Die offizielle Zahl der Toten wird von der Regierung momentan mit 11.921 beziffert, die Behörden gehen jedoch von viel höheren Opferzahlen aus. Allein in der Stadt Mianyang sollen mehr als 18.600 Menschen verschüttet sein.

    In der Stadt Juyuan sollen Tausende Kinder unter den Trümmern ihrer Schule begraben sein - wie viele von ihnen noch am Leben sind, ist zur Zeit ungewiss.

    "Unsere erste Priorität ist es, Leben zu retten", sagte Wang Zhenyao, der als Katastrophenbeauftragter die Rettungsarbeiten koordiniert.

    In die Gebirgsregion Wenchuan, hundert Kilometer von der Metropole Chengdu entfernt, konnten bislang keine Rettungskräfte vordringen, weil die Zufahrtsstraßen zerstört oder blockiert waren. Auch Militärhubschrauber konnten in das Gebiet, das für seine Pandabestände berühmt ist, bislang nicht vordringen. Armee-Einheiten arbeiten nun daran, die Straßen freizuräumen - eine Aufgabe, die von Nachbeben und von äußerst schwierigen Witterungsverhältnissen mit starken Regenfällen erschwert wird.

    60.000-Einwohner-Stadt Dujiangyan völlig zerstört

    Tod und Zerstörung finden die Rettungskräfte in Dujiangyan, nordwestlich von Chengdu. Leichen, bedeckt mit Plastikplanen, liegen auf den Straßen - viel von ihnen hielten sich die Unterarme vor die Gesichter, um sich zu schützen, als die Erde bebte, die Häuser einstürzten. Unter den Trümmern einer Schule suchen Rettungskräfte weiter nach Hunderten Verschütteten.

    In der Kleinstadt mit ihren 60.000 Einwohnern ist nichts mehr, wie es einmal war. Viele Häuser sind bis auf die Grundmauern zerstört. Überall liegen Schutt und zersplittertes Glas. Umgestürzte Betonsäulen haben Autos unter sich begraben. Helfer suchen nach Verschütteten - und bergen eine Leiche nach der anderen.

    Dem chinesischen Regierungschef Wen Jiabao bot sich ein wahres Bild des Schreckens, als er auf seiner Reise durch die Unglücksregion am Dienstag auch in Dujiangyan Station macht.

    Nur wenige Sekunden haben das Leben von Shi Huaigui völlig zerstört. Das Haus, in dem er mit seiner Frau wohnte, ist nur noch ein Haufen Schutt. Überall liegen Steine - und irgendwo unter dem Geröll muss seine Frau begraben sein. Er habe sich am Montag wie jeden Tag auf dem Weg zu einem Lebensmittelhändler gemacht, erzählt der 58-jährige Rentner. "Auf dem Rückweg habe ich gespürt, wie die Erde anfing, sich zu bewegen. Ich habe sofort gewusst, was passiert ist", sagt er.

    "Wir haben nichts mehr. Niemand kümmert sich um uns."

    Das Erdbeben hat Shi alles genommen. Wie viele andere Menschen in Dujiangyan, deren Häuser dem Erdbeben gleich gemacht wurden oder die sich aus Angst vor Nachbeben nicht in ihre Wohnungen zurücktrauten, hat auch er die Nacht unter freiem Himmel verbringen müssen.

    Nur eine Jacke, die ihm gute Freunde gaben, hat ihn wenigstens ein bisschen vor dem unerbittlichen Regen geschützt. Völlig durchnässt macht ein Mann im Alter von Shi seinem Ärger Luft. "Wir haben nichts mehr. Es gibt nichts zu essen, keine Unterkünfte. Niemand kümmert sich um uns."

    Nur noch selten rufen die Helfer, dass sie unter den Trümmern einen Überlebenden gefunden haben. Schnell graben die Rettungskräfte ihn dann frei und bringen ihn in das notdürftig eingerichtete Krankenlager. Unter dem Zelt, das mitten auf der Straße aufgebaut wurde, arbeiten Ärzte und Krankenschwestern unermüdlich, aber auch verzweifelt. "Auf so etwas war niemand vorbereitet. Es ist wirklich hart", sagt ein Mediziner.

    Viele Bewohner von Dujiangyan wollen so schnell wie möglich weg aus dem zerstörten Ort. Voll besetzt bahnt sich ein gelber Kleinlastwagen seinen Weg aus der Stadt. Die Tickets waren so begehrt, dass hinter dem Fahrzeug noch viele Menschen um eine Mitfahrt flehen. Auf der Hauptstraße staut sich kilometerlang der Verkehr. Dort stecken auch einige Rettungsfahrzeuge fest, die mit schwerem Gerät eigentlich längst in Dujiangyan gebraucht werden.

    "Die Spiele sind sicher, Peking ist sicher und China auch"

    Die chinesische Regierung bemüht sich derweil nicht nur darum, der Bevölkerung den Eindruck von effektivem Katastrophenmanagement zu vermitteln - auch im Hinblick auf die Olympischen Spiele will man den erwarteten 500.000 ausländischen Besuchern offenbar den Eindruck von Stabilität und Zuverlässigkeit vermitteln: "Ich möchte betonen, dass die Spiele sicher sind, dass Peking sicher ist und China auch", sagte Zhang Jian vom olympischen Organisationskomitee.

    Die olympischen Sportstätten haben das schwere Erdbeben unversehrt überstanden. "Sie sind alle zu einem hohen Grad erdbebensicher, es ist kein Schaden entstanden", teilte Komitee-Sprecher Sun Weide mit.

    Der olympische Fackellauf, der Mitte Juni auch durch die von der Erdbebenkatastrophe betroffene Provinz Sichuan führen sollte, wird verkürzt, teilte das Organisationskomitee der Olympischen Spiele am Dienstag in Peking mit.

    pad/AFP/AP/dpa

     
    相关文章
     
  • 上一篇: Mehrere Orte in China vom Erdbeben völlig zerstört
  • 下一篇:Nachbeben sorgen für neue Panik in China
  •  
    特别说明
    用户评论
     
    1. 本站内容多半来自网络,此类文章、试听等资源版权归原作者所有并对此类资源拥有解释权。本站刊登大此类文章仅供个人学习,请勿用作商业用途。
    2. 一般来说,转载自网络的文章都注明了出处,如转载,请注明来源。如若本站转载的文章侵犯了作者的利益,请来信通知本站,本站将在2-3个工作日内删除。
    3. 部分文章为本站原创或编译,版权归本站所有。如转载此类文章,请注明:来自云南外语网。
      网友评论:(只显示最新5条。)