DAS FOUCAULTSCHE PENDEL
Die Kugel, frei schwebend am Ende eines langen metallischen Fadens, der hoch in der W?lbung des Chores befestigt war, beschrieb ihre weiten konstanten Schwingungen mit majest?tischer Isochronie. Ich wu?te - doch jeder h?tte es spüren müssen im Zauber dieses ruhigen Atem -, da? die Periode geregelt wurde durch das Verh?ltnis der Quadratwurzel aus der L?nge des Fadens zu jener Zahl -n, die, irrational für die irdischen Geister, in g?ttlicher Ratio unweigerlich den Umfang mit dem Durchmesser eines jeden m?glichen Kreises verbindet, dergestalt, da? die Zeit dieses Schweifens einer Kugel von einem Pol zum andern das Ergebnis einer geheimen Verschw?rung der zeitlosesten aller Ma?e war - der Einheit des Aufh?ngepunktes, der Zweiheit einer abstrakten Dimension, der Dreizahl von n, des geheimen Vierecks der Wurzel und der Perfektion des Kreises. Auch wu?te ich, da? in der Fallinie des Aufh?ngepunktes, unter dem Fu?boden, eine Magnetvorrichtung, die ihre Anziehungskraft auf einen verborgenen Zylinder im Innem der Kugel übertrug, das Gleichma? der Bewegung garantierte, ein Mechanismus zur überwindung d Widerstands der Materie, der aber nicht dem Gesetz des Pendels entgegentrat, sondern ihm vielmehr erlaubte, sich zu manifestieren - denn im Vakuum würde jedes Gewicht am Ende eines unelastischen und gewichtlosen Fadens, der keinem Luftwiderstand und keinerlei Reibung mit seinem Angelpunkt ausgesetzt w?re, gleichm??ig in alle Ewigkeit pendeln. |
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