Hier war es. Da stand sie. Diese steinernen L?wen, jetzt kopflos, haben sie angeblickt.Diese Festung, einst uneinnehmbar, ein Steinhaufen jetzt, war das letzte, was sie sah.Ein lange vergessener Feind und die Jahrhunderte, Sonne, Regen, Wind haben sie geschleift. Unver?ndert der Himmel, ein tiefblauer Block, hoch, weit. Nah die zyklopisch gefügten Mauern, heute wie gestern, die dem Weg die Richtung geben zum Tor hin, unter dem kein Blut hervorquillt. Ins Finstere. Ins Schlachthaus. Und allein. Mit der Erz?hlung geh ich in den Tod. Hier ende ich, ohnm?chtig, und nichts, nichts was ich h?tte tun oder lassen, wollen oder denken k?nnen, h?tte mich an ein andres Ziel geführt. Tiefer als von jeder andre Regung, tiefer selbst als von meiner Angst, bin ich durch tr?nkt, ge?tzt, vergiftet von der Gleichgültigkeit der A?erirdischen gegenüber uns Idischen. Gescheitert das Wagnis, ihrer Eisesk?lte unsre kleine W?rme entgegenzusetzen. Vergeblich versuchen wir, uns ihren Gewalttaten zu entziehn, ich wei? es seit langem. Doch neulich nachts, auf der überfahrt, als aus jeder Himmelsrichtung die Weter unser Schiff zu zerschmettern drohten; niemand sich hielt, der nicht festgezurrt war; als ich Marpessa traf, wie sie heimlich die Knoten l?ste, die sie und die Zwillinge an einander und an den Mastbaum fesselten; als ich, an l?ngerer Leine h?ngend als die anderen Verschleppten, bedenkenlos, gedankenlos mich auf sie warf; sie also hinderte, ihr und meiner Kinder Leben den gleichgültigen Elementen zu lassen, und sie statt desse wahnwitzigen Menschen überantwortete; als ich, vor ihrem Blick zurückweichen wieder auf meinem Platz neben dem wimmernden, speien den Agamemnon hockte - |
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